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| International

Die Game Night am Campus der FHM Berlin

von Yiting ZHU

Spielen verbindet

 Am 26. Okt. 2023 feierten rund 60 chinesische und indische Studierende aus verschiedenen Studiengängen zusammen einen Spieleabend im Forum am Campus FHM Berlin. Das Motto für den Abend: „Spielen verbindet“. Das lockte neben rund 60 Studierenden auch Professoren an: Professor Lars Diestelhorst (Sozialpädagogik) und Professor Klaus Zensen (Wirtschaft) wurden bei „Jenga“ und beim Schachspiel gesehen, während sich Professorin Gabriela Jaskulla, die wissenschaftliche Leiterin, bei „TimeTex“, einem Bewegungsspiel mit Buzzer, vergnügte.

Bei diesem Event gaben es möglichst wenige Formalitäten, dabei spielte ausschließlich die Spielfreude und die Teilnahme eine Rolle. Schon lange vor dem eigentlichen Beginn trafen die ersten Spielfreudigen ein und konnten vor dem Forum die neue Tischtennisplatte ausprobieren. Im Forum warteten dann neben Brett- und Kartenspielen auch verschiedene Getränke und Snacks auf die „Feierbiester“.

Es war viel los an diesem langen, lustigen Abend - das Lachen war ständig zu hören. Sowohl Professoren und Dozenten als auch die Studierenden hatten eigene Lieblingsspiele mitgebracht, so dass an vielen Tischen spontane indisch-deutsch-chinesische Lerngruppen entstanden. Wie geht nochmal „Eng, wenig, treng“??? Großer Beliebtheit erfreute sich auch „Mäxchen“, ein Würfelspiel, bei dem es auch ums geschickte Bluffen geht. Gebannt beobachteten die Studierenden einander, wer hier wohl „falsch“ spielte. Genauso spannend war es bei „Uno“ oder „Mau Mau“, und immer wieder hörte man Lachsalven von den beiden Tischen, an denen „Jenga“ gespielt wurde: Bei dem Geschicklichkeitsspiel gilt es, einen massiven Turm durch das Herausnehmen einzelner Bauteile gerade nicht zum Einsturz zu bringen – wenn es aber am Ende doch passierte, gab es Begeisterungs- und Schreckensschreie. In der Gruppe macht es eben doch mehr Spaß! Im Kontrast dazu war es an den Tischen der „Denker“ deutlich ruhiger: Sie spielten konzentriert und besonnen Schach und hatten anscheinend alle Zeit der Welt, bevor sie die Figuren zogen. Die anderen versorgten sie dennoch großmütig mit Cola und Krabbenchips…

So wurde auf völlig entspannte Weise der internationale kulturelle Austausch gefördert. Für viele Studienanfänger war es ihr erstes Event am Campus der FHM, und sie nutzten die Chance, neue Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen - sowohl aus China als auch aus Indien. Am Ende wurden fleißig Kontaktdaten ausgetauscht. Jeder wusste nun ein wenig mehr über die Heimat der anderen und über die bisherigen Erlebnisse in Berlin. Die größten Wünsche: mehr solcher Abende! Und mehr Kontakte zu den deutschen Nachbarn. Und was ist als nächstes geplant? Ein Karaoke-Abend. Ein Fußball-Besuch. Und der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg. Deutsch, indisch, chinesisch.

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Ausgezeichnet! Zertifizierte Qualität an der FHM.